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Die Häutung

Die Häutung der Bartagamen, steht mit dem Wachstum der Tiere in Zusammenhang.

Aus dem Grund häuten sich Jungtiere wesentlich häufiger als subadulte bzw. adulte Tiere.

 

 

 

 

Junge Bartis häuten sich ca. alle 4 Wochen.

Unsere adulten Tiere nur noch 2-3 mal im Jahr.

Bei der Häutung löst sich die oberste Hautschicht (Epidermis) vom Körper ab,

ähnlich wie bei Schlangen, nur das sich Agamen nicht am Stück ihrer Hautschicht entledigen,

sondern eher partiell in Fetzen.

 

Eine bevorstehende Häutung erkennt ihr daran das die Haut

milchiger erscheint und am Ende „aufplatzt“.

Hier kann man an Hollys Schwanz gut erkennen das dieser deutlich dunkler

und milchiger gefärbt ist.

 

 

 

 

Die Dauer des Häutungsprozesses ist von Tier zu Tier unterschiedlich.

Bei adulten Bartis kann es auch mal mehrere Wochen dauern. 

Es ist wichtig besonders während der Häutung, auf eine

optimale Luftfeuchtigkeit im Terrarium zu achten.

Tagsüber sollte sie bei 40% liegen, nachts bei 60%.

 

 Unsere Bartagamen schuppern sich in der Zeit auch gerne an

den Ästen im Terrarium, um Hautreste abzulösen.

Also ruhig ein Paar raue Einrichtungsgegenstände, wie z.Bsp.: Steine oder

Rinde zur Verfügung stellen.

 

Während der Häutung, solltet ihr Eure Tiere gut beobachten,

denn es kann auch zu Häutungsproblemen kommen.

Besonders an den Zehen oder der Schwanzspitze.

Hier ist darauf zu achten, das sich die Haut gut ablöst,

ohne das es zu Einschnürungen kommt, die dann durch die Abschnürung der

Blutzufuhr, zum Absterben des betroffenen Gewebes führen.

 

Sollten solche Häutungsproblem auftreten, kann ein Bad oftmals helfen.

Während dem „einweichen“ kann man auch etwas an der betroffenen Stelle sehr vorsichtig reiben.

Doch nicht zu stark.

 

Im Allgemeinen ist das Thema Baden sehr umstritten, unsere Tiere

halten nicht viel vom feuchten Nass.

Einige Bartihalter sind davon überzeugt das Bartagamen regelmäßig baden sollten.

Wir allerdings sind der Meinung das unsere Tiere selbst entscheiden sollen,

ob und wann sie baden wollen.

Dafür steht eine große Wasserschale im Terrarium,

durch die sie ab und zu durchlaufen, aber reingelegt haben sie sich noch nie. J

 

Aber wie gesagt, manchmal ist ein Bad unumgänglich, z. Bsp.

bei Häutungs- oder Verdauungsprobleme.

Aber das Bad sollte nicht in der eigenen Badewanne stattfinden,

da man nicht sicher sein kann, alle Seifenreste aus der Wanne entfernt zu haben,

also lieber eine große Schale benutzen.

Das Wasser sollte handwarm und nicht zu tief sein, am besten so,

dass das Tier noch drin stehen kann.

 

Da unsere Tiere das Wasser eher scheuen, nehme ich sie mir immer auf die Hand

und halte sie mit meiner Hand ins Wasser, dann fühlen sie sich etwas sicherer und

haben die Möglichkeit, an meinem Arm heraus zu klettern.

Wir baden sie aber nur wenn es absolut notwendig ist.

 

Allerdings habe ich auch schon gehört, das einige Agamen richtige Wasserraten sind

und sogar im Wasser anfangen zu schwimmen.

 

Im Netz kann man auch oft lesen, das manche Halter bei Häutungschwierigkeiten,

Babyöl zum entfernen der Hautreste verwenden.

Davon würde ich abraten und eher Paraffinöl, direkt aus der Apotheke empfehlen,

da dieses im Gegensatz zum Babyöl keine zusätzlichen Pflege- und Duftstoffe enthält.  

 

 



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