Willkommen

Grünfutter

Im Prinzip muss man austesten, was den Tieren schmeckt.

Wir füttern an Salat hauptsächlich Romanasalat,

Lollo bianco, Rucola und ab und zu Feldsalat.

Gern genommen werden auch Möhren und Zucchini.

 

Ab und zu bekommen sie als kleine Leckerei auch Obst.

Sie lieben alles was süß ist.

Wir verfüttern Äpfel, Kiwis, Mango, Melone,

Physalis und Erdbeeren (je nach Saison).

Obst geben wir unseren Tieren, wegen dem hohen Zuckeranteil,

allerdings nur in ganz kleinen Mengen und selten.

Das Obst und Gemüse, wird von uns immer zusätzlich zum waschen

auch geschält, da sich die meisten Pestizide in und knapp unter der Schale befinden.

 

Außerdem achten wir auch darauf, wenn möglich Produkte aus Deutschland zu nehmen

(z.Bsp. Erdbeeren nur selbstgepflückt vom Feld, bzw. Salat aus deutschem Anbau...)

Sehr zu empfehlen sind Bioproduckte, da bei diesen die

Gefahr der Pestizidbelastung gering ist.

Die Qualität hat sich in den letzten Jahren

aufgrund der starken Kontrollen extrem verbessert.

(Da ich in einem Labor für Lebensmitteluntersuchungen arbeite, 

kann ich sagen das Bio wircklich fast immer Bio ist J)

 

Es ist wichtig auf einen ausgewogenen Grünfutterplan zu achten,

so dass man den Tieren auch eine gewisse Abwechslung bieten kann.

 

Hier eine Grünfutterliste:

Obst

Salate und Gemüse

Kräuter

Zimmer- und Wildpflanzen

Apfel

Aubergine

Basilikum

Ahornblätter

Erdbeeren

Endivien

Dill

Dahlien(Blätter und Blüten)

Kiwi (gold weniger Säure)

Feldsalat

Katzenminze

Giersch

Mango

Fenchel

Löwenzahn

Hibiskus (Blätter und Blüten)

Melone

Karotten

Oregano

Jasmin

Nektarinen

Keimlinge

Petersilie

Kamille

Weintrauben

Kürbis (ohne Schale und Kerne)

Zitronenmelisse

Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten)

 

Lollo bianco

 

Rosenblätter (nicht aus dem Blumenladen, möglicherweise gespritzt)

 

Lollo rosso

 

Stiefmütterchen (nur Blüten)

 

Okra

 

Taubnesseln

 

Romanasalatherzen

 

Veilchen

 

Rucola

 

 

 

Zucchini

 

 

 

Bitte beachtet, das Obst nur sehr selten und in kleinen Mengen verfüttert werden sollte.

Ebenso wie Oregano, Basilikum und Dill,

da diese Kräuter auch eine gewisse Auswirkung auf den Stoffwechsel haben.

Zum Beispiel soll Basilikum und Oregano Stoffwechselfördernd wirken.

 

 

Aber nicht jedes Tier frisst mit Vorliebe Grünes.

Am Anfang war es bei unserem Hannibal etwas problematisch mit dem Grünfutter,

da hat er sich nicht wirklich für begeistert.

Die erste Zeit hat er kein Grünes aus dem Napf gefressen.

Wir haben die Futterschale am nächsten Tag wieder

unangerührt rausgenommen, so wie wir sie am Tag zuvor reingestellt haben.

 

Vielleicht lag es daran, dass wir Hanni aus einem „Zoogeschäft“

haben und diese Geschäfte sich nicht so intensiv, mit den kleinen Agamen beschäftigen,

um sie ans Grünfutter zu gewöhnen, wie private Halter.

Aber mit viel Geduld haben wir auch das hinbekommen.

Mit der Fütterung aus der Hand hat es ganz gut funktioniert,

nur den Schritt zum Fressnapf, hat er nicht gewagt.

In unserer Verzweiflung, haben wir sogar die verschiedensten Futternäpfe ausprobiert,

da wir dachten, daran könnte es liegen.

 

Als er dann gut genährt war, dank dem Lebendfütter, haben wir ihm erst mal keine Grillen mehr gegeben.

Und siehe da, nach 6 Tagen Lebendfutterentzug, hat er festgestellt, das das Grünfutter doch

gar nicht so schlecht ist.

 

Also sollte eines Eurer Tiere auch so ein Grünfutterverweigerer sein, wie unser Hanni,

eine kleine Hungerkur wirkt Wunder!

Aber bitte erst sicher sein, das Euer Tier gesund ist und schon Reserven angelegt hat.

Denn bei Jungtieren sollte der Grünfutteranteil nur 10-20% betragen, bei adulten Tieren 70-90%..

 

Die beiden Damen haben sofort gut Grünes gefressen.

Obwohl alle drei sehr schlau sind, wenn es ums Futter geht.

 

Sie wissen ganz genau, wann die Chance auf Lebendfutter größer ist.

Wir haben festgestellt, wenn wir am Wochenende oder im Urlaub, ständig zu Hause sind,

wird weniger Grünfutter gefressen.

Da sie ganz genau wissen, wenn vor dem Terrarium einer herumwieselt,

gibt’s vielleicht auch Lebendfutter!

Lebendfutter

 

 

 

An Lebendfutter gibt es abwechselnd Grillen, Heimchen,

Heuschrecken und argentinische Waldschaben.

Würmer verfüttern wir nicht, da diese zu fetthaltig sind.

Oft werden die Futtertiere nicht gut zerkaut, passiert das bei einem Wurm,

ließt man oft das diese mit ihren Mundwerkzeugen, Schäden im Magen der Tiere anrichten könnten.

Bleibt zu überlegen ob die Würmer überhaupt im Magenmilieu lange genug überleben könnten.  

Wie dem auch sei, wir haben uns gegen das Würmerfüttern entschieden.

 

 

Die Futtertiere werden zur optimalen Vitamin- und Mineralstoffversorgung der Bartis,

vor der Verfütterung mit Calcium bzw. Vitaminpulver (Nekton-Rep.) bestäubt.

 

Wir haben keine festen Futterzeiten, um unsere Tiere nicht darauf zu konditionieren,

wann es Lebendfutter gibt.

In der einen Woche füttern wir alle 2 Tage, in der anderen alle 3 Tage.

 

Außerdem haben wir ständig eine Schale mit kleingeraspelter Sepiaschale im Terrarium stehen.

In diese streuen wir manchmal ein paar Pellets Trockenfutter ein,

diese werden aber nicht von allen Tieren gern gefressen.

 

Natürlich sollte auch immer ein Napf mit täglich frischem Wasser bereit stehen.

Auch wenn ich sagen muss, das wir in den ganzen Jahren

noch nicht eines unserer Bartis, am Wassernapf haben trinken sehen.

 

Seit neuesten haben wir auch eine Golliwoog im Terrarium stehen (siehe unter Golliwoog),

unsere drei lieben diese Pflanze. 

 

 

 

  

 

Helene auf der Suche nach ihrem Futtertier, na wo hat es sich versteckt?

 

 

 



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